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Bonnie
Annie
Little
Hope
Ein Leben ohne Hunde?
Ich weiß gar nicht was
das ist. Seit frühester Kindheit werde ich von
vierbeinigen Partnern begleitet.
Im Elternhaus
war es ein Cockerspanielrüde, danach ein
Mischlingsrüde. Mit ihm arbeitete ich das erste
Mal auf dem Hundplatz. Etwas Unterordnung, so wie es
meine Zeit erlaubte.
Seit 1996 bin ich mit meinem
Mann zusammen. Er war mein Einstieg in die Zucht
der Belgischen Schäferhunde, in der Varietät
Groenendael, im Deutschen Klub für Belgische
Schäferhunde, kurz DKBS. Seine Groenendael Hündin,
Donna, die er mit in unsere Ehe brachte und mein
Mischling Bobby verstanden sich sehr gut. Donna hatte
damals ihren ersten Wurf mit 9 Welpen.
1998
behielt ich aus ihrem zweiten Wurf, dem B-Wurf in
unserem Zwinger, eine Hündin – Bonnie Lady von
Black Parents. Mit dieser Hündin lief ich 1999 meine
erste Begleithundprüfung, parallel dazu trainierten wir
Agility und so nebenbei fuhren wir Deutschland ab und
stellten die Schönheit dieser Hündin auf Ausstellungen
aus, was ihr die Titel VDH-Champion und DKBS-Champion
einbrachte.
Bonnie wurde ebenfalls zur
Zuchthündin im DKBS angekört.
Im April 2004 hatte
meine Bonnie ihren zweiten Wurf, den F-Wurf unserer
Zuchtstätte (von Black Parents) und ich behielt mir
ein weiteres Mädel, Fantasie Ann - wir rufen sie
Annie. Mit ihr arbeitete ich natürlich auch, damit
wir im Agility starten konnten, wozu die
Begleithundeprüfung bestanden werden musste. Mein Ehrgeiz
dabei war der, diese Prüfung nicht nur zu bestehen,
sondern mit meinen Ausbildungsmethoden, die Prüfung mit
Bravour zu meistern.
Da ich fast allen
Ausbildungsmethoden gegenüber offen bin, entschloß ich
mich Annie
über den Klicker (Knackfrosch) auszubilden. Sie lief
fantastisch! Und wir haben unsere Prüfung
im Herbst 2005 bestanden.
Im März 2007 zog nun eine
vierte Hündin bei uns ein. Wir rufen sie Little - sie ist eine
kleine zobelfarbene Sheltiehündin. Little ist mein kleiner Sonnenschein,
hat an Allem und Allen Spaß und ist von daher leicht zu motivieren. Little
bestand am 05. Oktober 2008 ihre Begleithundprüfung und wir
starten ebenfalls im Agility.
Im Oktober 2010 ist nun
eine weitere kleine Sheltiedame bei uns eingezogen. Wir rufen
sie Hope . Sie ist ein kleiner, ebenfalls zobelfarbener Wirbelwind und wir sind schon
ganz gespannt wie sie sich weiter entwickelt. Mein Sohn, Max, wird sie ausbilden und
hofft auf eine kleine Agilityzukunft mit ihr.
Aus dem D-Wurf unserer Donna
hatte ich für ein Jahr eine Hündin – Doreen - behalten,
mit der ich ebenfalls fleißig Agility übte. Wir
hatten dabei mächtig Spaß, Doreen und ihr
Frauchen profitierten von meinem Handling und legten,
kurz nachdem die beiden sich gefunden hatten, eine
traumhafte Begleithundeprüfung ab und sind heute ein
Agilityteam, die beiden arbeiten ebenso im Rettungshundewesen und
Doreen hat 2006 ihre ersten Prüfungen zum Therapiehund bestanden.
Für mich ist
Agilityausbildung sehr stark mit Gehorsam verbunden, so
dass meine Hunde zunächst lernen sich im Team
Mensch/Hund freudig unterzuordnen, natürlich und vor allem auch ohne
Leine.
Ein Hund ist nur dann sozialverträglich,
wenn er diesen untergeordneten Rudelrang
akzeptiert.
Ich finde es gibt nichts Besseres für
einen Hund, wenn er aufgrund seines
Grundgehorsams, alle Freiheiten geniest, die ein anderer
Hund nicht einmal erahnen kann. In
meiner Freizeit beschäftige ich mich ehrenamtlich
natürlich auch mit Hunden. Ich bin
Agilityverantwortliche im Agility HundesportZentrum
Rhein-Neckar und als
Trainerin für Anfänger-, Fortgeschrittenen- und
Turnierteams dreimal wöchentlich auf dem Platz um meine
Agilityerfahrungen weiterzugeben.
Als Referenz
meiner Agilitylaufbahn kurz ein chronologischer
Überblick:
1999 - erster Agilitystart (Bonnie)
2000
- Vereinsmeister (Bonnie)
2001 -
WM-Qualifikationsteilnehmer (Bonnie)
2001 -
Vereinsmeister (Bonnie)
2002 - 7. Platz VDH-Deutsche
Meisterschaft (Bonnie)
2002 - Vereinsmeister
(Bonnie)
2002
- Kreisgruppenmeister (Bonnie)
2003 -
WM-Qualifikationsteilnehmer (Bonnie)
2004 -
Kreisgruppenmeister (Bonnie)
2006 Vereinsmeister
A1 (Annie)
2007 Vereinsmeister A3 (Annie)
Außerdem
besuchte ich zusammen mit meinem Mann jährlich den Züchtertag
unseres Rasseclubs - bis einschl. 2006. Bei diesen Tagungen wurden Vorträge abgehalten,
bei denen es um Ernährung, Aufzucht, Gesundheit usw. ging. Referenten
waren z.Bsp. Heinz Weidt und Dina Berlowitz (Welpenspielgruppen) Dr.
Beuing (Uni Hohenheim) Hüftdysplasie, Epilepsie
Ich
bin vorort, wenn in unserem Verein Agilityseminare angeboten werden
von Emiel Vervoort (belgischer Nationaltrainer) Ivonne
Hanl (Deutsche Meisterin 2001, WM Starterin), Brigitte Meyer
und Jürg Haller 2007 (Schweiz) Diana Domokos und Lisa Germann
2007 Hinky Nickels 2008 Alex Roth 2008/2009
Vorträge
der Physiotherapeutin Christiane Gräff Motivationsseminar
mit Diana Domokos 2008
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